Die Sassi di Matera – eine Stadt aus dem Fels
Die Sassi sind kein Stadtviertel wie andere: Sie sind in den Kalkstein hineingeschlagen. Wohnhöhlen, Zisternen, Treppen und Kirchen bilden ein Gefüge, das über Jahrtausende gewachsen ist – und in dem bis vor siebzig Jahren noch Tausende Menschen lebten. Heute stehen sie auf der Welterbeliste der UNESCO.
Felsenkirchen in und um Matera
Über hundert Kirchen sind rund um Matera in den Fels geschlagen. Viele sind schlichte Höhlen, manche tragen byzantinisch geprägte Fresken, die tausend Jahre alt sind. Sie sind der zweite Grund – neben den Sassi selbst –, warum diese Landschaft zum Welterbe gehört.
Piazzetta Pascoli
Der kleine Platz vor dem Palazzo Lanfranchi ist der wohl meistfotografierte Punkt der Stadt – und das aus gutem Grund: Von hier liegt der gesamte Sasso Caveoso im Blick.
Belvedere Murgia Timone – der Blick von gegenüber
Wer Matera als Ganzes sehen will, muss die Stadt verlassen. Vom gegenüberliegenden Hang der Murgia liegt sie in voller Breite über der Schlucht – es ist die Ansicht, die praktisch jede Aufnahme der Stadt zeigt.
Palombaro Lungo – die Zisterne unter dem Platz
- Adresse: Piazza Vittorio Veneto, 75100 Matera
- Dauer des Besuchs: etwa 30 Minuten
- Zugang: Mit Ticket
Unter dem zentralen Platz der Oberstadt liegt ein Wasserspeicher von der Größe einer Kathedrale. Der Palombaro Lungo wurde in den Fels geschlagen, versorgte Matera über Generationen mit Regenwasser und geriet danach so gründlich in Vergessenheit, dass man ihn erst bei Bauarbeiten wiederfand.
Kostenlose Sehenswürdigkeiten in Matera
Das Beste an Matera kostet nichts: die Stadt selbst. Was man ohne Eintritt sehen kann – und was sich trotzdem lohnt zu bezahlen.
Matera an einem Tag
Ein Tag reicht für einen guten ersten Eindruck – wenn man sich auf eine Route festlegt und nicht versucht, alles zu sehen.
Was kann man in Matera machen?
Matera ist klein genug, um es zu Fuß zu erschließen – und vielschichtig genug, dass ein Tag nicht reicht. Ein Überblick über das, was die Stadt zu bieten hat.
Wandern in der Gravina und auf der Murgia
Hinter der Schlucht beginnt eine karge Hochebene mit Felsenkirchen, Steinmauern und dem besten Blick auf die Stadt.
Die schönsten Fotospots in Matera
Matera fotografiert sich fast von selbst. Diese Punkte lohnen besonders – und es kommt sehr auf die Tageszeit an.
Anreise nach Matera
Matera liegt abseits der großen Bahnstrecken. Die meisten Reisenden kommen über Bari – mit Bus, Bahn oder Mietwagen.
Ausflugsziele rund um Matera
Matera liegt günstig zwischen Basilikata und Apulien. Mehrere lohnende Ziele sind in einer knappen Autostunde erreichbar, andere brauchen einen ganzen Tag – und eines sogar zwei. Diese Übersicht sortiert sie nach Entfernung und Richtung; jeder Ort hat seinen eigenen Beitrag mit Sehenswürdigkeiten, Anreise und Tipps.







