Der kleine Platz vor dem Palazzo Lanfranchi ist der wohl meistfotografierte Punkt der Stadt – und das aus gutem Grund: Von hier liegt der gesamte Sasso Caveoso im Blick.
Was im Bild ist
Von der Piazzetta Pascoli überblickt man den ganzen Sasso Caveoso: die gestaffelten Dächer, den Felskegel Monterrone mit Santa Maria de Idris, dahinter die Schlucht und die Hänge der Murgia. Es ist einer der wenigen Punkte, an denen alle Ebenen der Stadt gleichzeitig sichtbar sind – Fels, Höhle, Haus, Kirche, Schlucht.
Warum er so gut erreichbar ist
Der Platz liegt am Rand der Oberstadt, direkt vor dem Palazzo Lanfranchi, und ist von der Via Ridola in wenigen Schritten zu erreichen – eben, ohne Stufen. Für alle, denen Treppen schwerfallen, ist er neben dem Belvedere Luigi Guerricchio der wichtigste Aussichtspunkt der Stadt.
Wann es sich lohnt
Morgens liegt der Hang noch im Schatten – ruhig, kühl, aber flau im Licht. Am Nachmittag wird er frontal beleuchtet, und die Terrassen treten plastisch hervor. Zum Sonnenuntergang wird es hier voll; wer Ruhe sucht, kommt früh oder nach Einbruch der Dunkelheit, wenn die Lichter der Sassi angehen und der Platz sich wieder leert.
In der Nähe
Der Palazzo Lanfranchi mit dem Landesmuseum steht unmittelbar daneben, die Via Ridola führt mit Cafés und Museen in die Oberstadt zurück, und Treppen bringen einen von hier direkt hinunter in den Sasso Caveoso. Wer den Abstieg nimmt, sollte den Rückweg bergauf einkalkulieren.
Weiterlesen
- Palazzo Lanfranchi – das Museum direkt daneben
- Via Ridola – der ebene Weg dorthin
- Aussichtspunkte in Matera – alle Blicke im Vergleich
