Am unteren Rand des Sasso Caveoso öffnet sich die Stadt zur Schlucht. Von hier führt der Weg hinunter in die Gravina – und der Blick ohne vorgelagerte Häuserzeile hinüber.
Wo die Stadt aufhört
Porta Pistola liegt dort, wo die bebauten Terrassen des Sasso Caveoso enden und der Hang steil zur Gravina abfällt. Es ist einer der wenigen Punkte, an denen man vom Stadtrand aus direkt in die Schlucht blickt, ohne dass Häuser davor stehen. Damit ist es zugleich die Stelle, an der am deutlichsten wird, wie nah an der Kante hier gebaut wurde.
Ausgangspunkt für die Schlucht
Von hier beginnen Wege hinab zum Talgrund und weiter hinüber zur Murgia – etwa zum Belvedere Murgia Timone. Wer den Abstieg plant, sollte festes Schuhwerk tragen, Wasser mitnehmen und im Sommer die Mittagsstunden meiden; Schatten gibt es unterwegs kaum, und der Rückweg führt bergauf.
Auch wer nicht absteigen will, kann ein Stück hinuntergehen und wieder umkehren – schon nach wenigen Minuten sieht man die Stadt von unten, was von oben niemand erwartet.
Aussicht
Am späten Nachmittag steht die Sonne günstig über der gegenüberliegenden Hochebene, und die Felswände nehmen einen warmen Ton an. Hier ist deutlich weniger los als an den bekannten Terrassen der Oberstadt – wer den Sonnenuntergang ohne Gedränge sehen will, ist hier richtig.
Vorsicht
Die Kanten sind nicht durchgehend gesichert, und das Gestein ist bei Nässe glatt. Mit kleinen Kindern gilt hier besondere Aufmerksamkeit.
Weiterlesen
- Gravina di Matera – die Schlucht darunter
- Sasso Caveoso – das Viertel oberhalb
- Parco della Murgia Materana – die andere Seite der Schlucht
