Matera Guide www.Matera-Guide.com Die Stadt aus Stein – Reisen, Erleben, Entdecken
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Der Felsrücken zwischen den beiden Sassi ist der älteste Siedlungskern Materas – und der einzige Punkt, von dem aus man beide Viertel gleichzeitig überblickt.

Warum die Stadt hier anfing

Die Civita ist ein erhöhter Sporn, der den Sasso Barisano vom Sasso Caveoso trennt. Für eine frühe Siedlung war das die beste Stelle weit und breit: nach drei Seiten steil abfallend und damit leicht zu verteidigen, oben eben genug zum Bauen, und im Fels ließen sich Zisternen anlegen. Alles, was später an den Hängen entstand, wuchs von hier aus.

Was oben steht

Den höchsten Punkt nimmt die Cattedrale di Matera ein, deren Glockenturm von fast überall in der Stadt zu sehen ist. Um sie herum liegen die Piazza Duomo und mehrere Adelshäuser, darunter der Palazzo Gattini – die Civita war nicht nur der älteste, sondern lange auch der teuerste Grund der Stadt. Weitere Bauten dieser Art stellt die Seite Paläste der Oberstadt vor.

Der Rundgang

Die Civita lässt sich in einer halben Stunde umrunden, und diese halbe Stunde erklärt die Stadt besser als jede Karte. Enge Gassen führen zwischen den Häusern hindurch an den Rand des Plateaus; von dort fällt der Hang steil in beide Viertel ab. Wer von der Piazza del Sedile heraufkommt und auf der anderen Seite in den Caveoso absteigt, hat die Struktur Materas in einem Weg begriffen: oben der Kern, unten die beiden gewachsenen Hänge.

Wann es sich lohnt

Früh am Morgen. Der Platz vor der Kathedrale ist klein und wird tagsüber schnell voll; die Gassen ringsum sind so eng, dass zwei Reisegruppen sie füllen. Vor neun Uhr hat man beides oft für sich, und das Licht steht zudem günstig auf dem Barisano.

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