Eine Felskirche draußen im Murgia-Park, bekannt für ihre Marienbilder – und für einen Kunstraub, der in Italien Aufsehen erregte.
Lage und Name
Die Madonna delle Tre Porte liegt jenseits der Schlucht im Parco della Murgia Materana. Ihren Namen verdankt sie den drei Öffnungen in der Felswand, durch die man den Innenraum betritt – von außen die einzige Andeutung, dass hinter dem Stein ein Kirchenraum liegt.
Die Fresken
Im Inneren haben sich Marienbilder erhalten, die zu den bekannteren Malereien der Region zählen. In den 1960er-Jahren wurden Teile davon aus der Wand herausgeschnitten und gestohlen; einige kamen später zurück. Die Schnittkanten sind bis heute sichtbar und erzählen ihre eigene Geschichte – sie sind der Grund, warum viele Felsenkirchen im Park inzwischen verschlossen bleiben.
Besuch
Die Kirche liegt an einem Wanderweg und ist nicht immer geöffnet. Für einen Besuch im Inneren empfiehlt sich eine Führung; ohne Ortskenntnis ist schon der Weg nicht leicht zu finden. Der Weg dorthin führt über die Hochebene, teils weglos wirkend, ohne Schatten.
Was man mitbringt
Feste Schuhe, Wasser, Sonnenschutz. Im Sommer sollte man die Mittagsstunden meiden – auf der Murgia gibt es weder Baum noch Unterstand. Wer den Weg mit weiteren Zielen verbindet, kommt an Jazzo Gattini und dem Belvedere Murgia Timone vorbei.
Weiterlesen
- Parco della Murgia Materana – der Park, in dem sie liegt
- Cripta del Peccato Originale – die bedeutendsten Fresken der Gegend
- Belvedere Murgia Timone – der Blick auf die Stadt von dieser Seite