Romanische Fassade mit Radfenster, direkt am Hauptplatz – eine der Kirchen, an denen man in Matera zwangsläufig vorbeikommt.
Am Platz
San Domenico steht an der Piazza Vittorio Veneto und gehört zu den ältesten Kirchen der Oberstadt. Die Fassade stammt aus dem 13. Jahrhundert und gehört damit in dieselbe Bauzeit wie die Kathedrale – ein Hinweis darauf, dass die Stadt sich schon damals über den Rand der Sassi hinaus ausdehnte.
Die Fassade
Kennzeichnend sind das große Radfenster über dem Portal und die Tierfiguren, die den Eingang rahmen. Solche Figuren – Löwen, Fabelwesen, Gestalten, die sich nicht eindeutig bestimmen lassen – gehören zum festen Bestand der apulischen Romanik. Sie standen für Wachsamkeit und markierten die Schwelle zwischen außen und innen.
Das Innere wurde in späteren Jahrhunderten barock überformt. Wie bei der Kathedrale liegen damit zwei Epochen in einem Bau übereinander.
Praktisch
Die Kirche liegt an der belebtesten Stelle der Stadt, unmittelbar neben dem Belvedere Luigi Guerricchio und über dem Palombaro Lungo. Ein Blick auf die Fassade kostet keinen Umweg; für das Innere braucht es die Öffnungszeit.
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