Unter der Stadt liegt eine zweite: Zisternen, Kellergewölbe und Höhlenkirchen, in den weichen Kalkstein geschlagen.
Matera ist nicht auf den Fels gebaut, sondern in ihn hinein. Jede Wohnhöhle hatte ihre Zisterne, unter Plätzen und Häusern liegen Speicher, Gänge und Gewölbe. Ein Teil davon ist heute zugänglich.
Die großen Zisternen
Der Palombaro Lungo unter der Piazza Vittorio Veneto ist die eindrucksvollste: ein hoher Raum mit Pfeilern, dessen Wände die Meißelspuren und alten Wasserstandsmarken zeigen. Kleinere Zisternen gehören zu vielen Häusern in den Sassi.
Wohnhöhlen
Mehrere eingerichtete Höhlen zeigen, wie hier bis in die 1950er-Jahre gelebt wurde – ein einziger Raum für Familie, Vorräte und Tiere.
Kirchen im Fels
Die Felsenkirchen sind der sakrale Teil desselben Prinzips: Apsiden, Säulen und Kuppeln, die nicht gebaut, sondern herausgearbeitet wurden.
Was man mitbringen sollte
Unter der Erde ist es kühl, auch im Hochsommer – eine dünne Jacke schadet nicht. Die Böden sind uneben, teils feucht.